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Radtour von Köln nach Gerolstein im August 2007 und im September 2009
entlang der Kyll nach Trier und weiter an der Ruwer entlang nach Hermeskeil im Hunsrück

Wegen schlechten Wetters brachen wir im August 2007 unsere Radtour von Köln nach Trier in Gerolstein ab. Natürlich bestand immer der Plan den Rest der Tour irgendwann zu fahren. Anfang September 2009 war es so weit. Zwar war das Wetter wieder nicht optimal, doch bei beiden Schauern hatten wir rechtzeitig Unterschlupf gefunden und konnten so trocken nach Trier gelangen. Auch waren die Temperaturen recht angenehm. Die gesamte Strecke lässt sich gut fahren, wenn man einmal von den zwar kurzen, aber äußerst heftigen Steigungen bei Kyllburg absieht. Diese werden die meisten wohl schieben, zumindest jene, die ein Tourenrad haben und dementsprechend auch etwas Gepäck. Niemand wird hier schräg angeguckt, wenn er oder sie absteigt. Ansonsten ein guter Weg, durchweg asphaltiert und im Kylltal fast immer abseits der Straßen.

Bilder
aus Trier

Nachtrag: Ruwer-Hochwald-Radweg von Trier nach Hermeskeil

Nach der Fahrt von Gerolstein nach Trier hatten wir am nächsten Tag noch Lust auf eine kleine Tour von Hermeskeil nach Trier. Allerdings waren wir eine Stunde vor Abfahrt des Busses am Bahnhof und erfuhren, dass wir hätten vorbestellen müssen, da der Bus nach Hermeskeil nur 22 Räder auf dem Anhänger befördern kann. Nach kurzem Überlegen lehnten wir das freundliche Angebot des Busfahrers ab, unsere Räder in das Gepäckfach unter dem Bus zu transportieren, da wir schnell losfahren wollten.

Die Strecke von Trier bis Hermeskeil ist ca. 50 km lang. Davon haben ca. 35 km eine Steigung von fast 2%. Das ist nicht viel, doch am Ende spürt man es doch deutlich mehr als wäre man umgekehrt überwiegend bergab gefahren.

Die ehemalige Bahntrasse befindet sich in einem hervorragendem Zustand: guter Asphalt und ausreichende Breite. Das Tal der Ruwer ist schön und man kann die Landschaft beruhigend auf sich wirken lassen, kein Straßenlärm und keine Hektik.

Nicht ganz pricklend war die Versorgung an der Strecke. Natürlich bestehe ich nicht darauf alle paar Kilometer Ausflugslokale direkt am Radweg  zu finden. Doch das "kulinarische" Angebot des einzigen Restaurants unmittelbar am Radweg (ungefähr auf der Hälfte) war sehr dürftig (Qualität der Dosenwürstchen und des gekochten Schinkens beim Strammen Max) und die Preise nicht wirklich angemessen. So etwas ist schlechte Reklame.

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